Samstag, 15. Juli 2017

Sommerpause

Die letzten Wochen war es sehr still hier. Das Leben 1.0 hat mir so einige Herausforderungen um die Ohren gehauen - Ihr kennt das...


Jetzt steht aber erstmal eine Auszeit an. Das wird ein absoluter Premieren-Urlaub...

... zum ersten Mal alleine mit der Räubertochter reisen (bisher war immer mindestens ein weiterer Erwachsener dabei).
... zum ersten Mal in ein unbekanntes Land fliegen.
... zum ersten Mal eine Ferienwohnung über Airbnb gebucht.


Und ich sag Euch: Schiss und Vorfreude geben sich hier wechselseitig die Klinke in die Hand. Mein  Kopf braucht oft einen überschaubaren Rahmen mit vorheriger Planung, damit ich mich sicher orientieren kann (besonders seitdem die Räubertochter da ist). Doch mein Herz funkt ständig dazwischen und schreit "Lass uns in ein buntes, verrücktes Abenteuer stürzen!" (besonders seitdem die Räubertochter da ist). ;-)


Zudem wird der Urlaub besonders, weil ich eine Insel erkunden möchte, die ich bisher nur aus Erzählungen kenne. Sie soll wunderschön sein - und meiner "Ferien-Heimat" Sizilien in manchen Dingen sehr ähnlich. Die Sehnsucht nach dieser Insel ist groß, schon lange zieht diese geheimnisvolle Anziehungskraft mein Herz wie ein Magnet dorthin.


Ich muss sie einfach mit meinen eigenen Augen sehen. Fühlen. Begreifen. Erleben. Ich bin gespannt...


Habt eine schöne Sommerzeit!




















Schnitt

Stoffe
Ringeljersey rosa/himbeer (beides von Lillestoff) 

Verlinkt bei lilleLiebLinks

Mittwoch, 14. Juni 2017

Melone für Melonen

Es gibt so Tage, deren Ausbeute man streichen kann. So einer kam vor kurzem um die Ecke. Er war perfekt unorganisert...

 

Der besagte (freie) Tag begann ungefähr so: "HALLO WACH!" Obwohl ich hätte ausschlafen können, fiel ich aus einer Laune der Natur viel zu früh aus dem Bett (moah, ich war ich noch gar nicht fertig mit schlafen!). Die Räubertochter erwachte dafür viel zu spät aus ihrem Prinzessinnenschlaf. Normalerweise springt sie an solchen Tagen schon ab 6 oder 7 Uhr auf mir rum und möchte frühstücken. Heute? NICHT!

 

Eigentlich wollte ich schon vor Stunden los und Fotos meiner zweiten Hanna machen. Best idea ever: frau stellt sich pünktlich zu High Noon an ihrem herzallerliebsten Shootingplatz in die pralle Mittagssonne.  Ich bearbeitete den Funkauslöser, was das Zeug hielt...

 

... um später am Laptop festzustellen, dass alle, wirklich ALLE Bilder an einigen Stellen gleichzeitig über- sowie unterbelichtet waren. Na toll.

  

In Ermangelung eines fest installierten Bildbearbeitungsprogramms fluchte ich mich dann also stundenweise durch PicMonkey. Auf einem Bild war der Saum der Hanna hochgeflutscht, auf einem anderen sah ich aus wie eine Schildkröte. Insgesamt dachte ich, wie doof ich auf den Bildern aussah. Ringe unter den Augen, Speckröllchen, Hautunreinheiten. Ganz großes Kino.

 

Nach einer kurzen Atem- und Schaffenspause sah ich mir die Bilder nochmal genauer an. Hm... vielleicht waren sie doch nicht alle für die Tonne?


Auf dem einen gefiel mir mein Lächeln. Hier... meine Haare. Dort die Rundung der Taille. Und ein paar Gedanken weiter war ich schon bei "Ok. Ich bin KEIN professionelles Model. Ich bin nicht mal eine semiprofessionelle Fotografin. Schon gar nicht, wenn es um mich selbst geht. Who cares?". Melone für Melonen. MUSSO.


Fazit: es gibt so Tage... da sollte man mit sich selbst nicht so streng ins Gericht gehen. Spaß haben an dem, was man tut. Sich selbst genug sein. Und manchmal etwas genauer hinsehen - denn ein Funke ist immer zu entdecken...


Schnitt
Hanna von Himmelblau
(bis zum Ende des Designnähens noch mit 20% über Dawanda oder Makerist)

Stoffe
 grün gestreifter Jersey - ebenfalls Lillestoff

Applikation
Plotter Freebie "Melon Stars" von Bienvenido Colorido (hier: als Applikation)

Verlinkt bei RUMS

Freitag, 9. Juni 2017

Hannafiziert!

Heute fange ich mal mit einem großen SORRY an: ich wollte Euch schon so lange meine anderen "Großen Annas" von Himmelblau zeigen, die im Probenähen entstanden sind. Wir hatten aber einige Geburtstagsfeiereien im Mai. Ich hole das nach - versprochen. ;-) Dafür komme ich heute mit einem für mich sehr ungewöhnlichen Schnitt um die Ecke. Seid Ihr bereit?


Der Sommer hält hier langsam Einzug. Mit voller Wucht - ob es nun ein Platzregen ist (fühlt sich an wie ein warmer Sommerregen auf der Haut) oder mit knallender Sonne. Da sprang mir ein neuer Aufruf von Natascha von Himmelblau entgegen: Designnähen der HANNA! Mit diesem Schnitt hatte ich schon lange geliebäugelt - aber ICH und NECKHOLDER? 


Wer mich kennt, weiß, dass ich ab und zu ein Abenteuer brauche. In andere Gefilde schnuppern, was völlig Verrücktes tun, Neues ausprobieren. Und ich hatte genau den passenden Stoff (von Grelu - derzeit leider ausverkauft) für eine Hanna zur Hand.



Dies ist das zweite Mal, dass ich für Himmelblau nähen durfte. Ich bin inzwischen ehrlich und schlichtweg begeistert von ihren Schnitten. Weil sie einfach passen. Sie sitzen perfekt, ohne große Änderungen. Und sie haben eine raffinierte Wandelbarkeit durch diverse Möglichkeiten.


Hanna beinhaltet ein Neckholder-Top in den Größen 30 - 50, das mit einem Schößchen oder Rock zum Kleid verlängert werden kann. In Ermangelung an ausreichend Stoff habe ich hier die Hanna solo als Top genäht - und dazu den Jersey-Stufenrock von Lillesol & Pelle


Anfangs fand ich die Bindebänder im Nacken irgendwie komisch. Aber nach ein oder zwei heißen Tagen lieb ich diesen Schnitt total! Ich habe lange gedacht, dass ich sowas nicht tragen kann - inzwischen habe ich mich selbst eines Besseren belehrt. Also: why not?


Und jetzt gibt es noch zwei Überraschungen für alle: während der Zeit des Designnähens gibt es Hanna für alle mit 20% Rabatt (über DAWANDA oder MAKERIST). Zum Ende plant Natascha einen Hanna-Nähwettbewerb. Also haltet ihre Facebook-Seite im Auge!

Habt ein schönes Wochenende!

Eure Sabrina

P. S. Achtung: Outtake-Alarm!!!



Mittwoch, 31. Mai 2017

Saal Digital - der Test

Stellt Euch dieses Szenario vor: Ihr bekommt Euer erstes Kind. Ihr haltet tausende von kleinen und großen, lauten und leisen Momenten in visueller, digitalisierter Form fest (wahlweise Foto/Video). Und wenn Euer Räuberkind kurz vor seinem vierten Geburtstag steht, stellt Ihr fest, dass es viiiel zu schade ist, so unglaublich viele Bilder von ihm nur auf dem Laptop (externe Festplatte etc.) zu haben. Und sie sich (nicht) viel zu selten anzusehen. 


So ist es mir 2014 ergangen. Also habe ich in mühe- und liebevoller, monatelanger Arbeit alle Bilder aus "4 Jahren Räubertochter" sondiert und meine liebsten ausgewählt, bearbeitet und in einem Fotobuch verewigt. Damals habe ich das Buch bei einem anderen Mitbewerber in matt gestaltet - und war mit dem Endprodukt eher mäßig bis gar nicht zufrieden. Die Farben auf den Bildern kamen blass rüber - alles in allem war die Qualität eher trüb und ich war ziemlich traurig, dass das Herzblut dieser Arbeit so wenig zur Geltung kam.

Nun haben sich in den letzten 3 Jahren erneut viele Bilder angesammelt - die wieder nur auf meiner Festplatte schlummerten. Interessanterweise scheint die Anzahl der Fotos mit zunehmenden Alter des Kindes trotz diverser Probenäh-Bilder abzunehmen (ist das bei Euch genauso?). Dennoch wollte ich erneut ein Fotobuch für die Räubertochter zusammenstellen. Nur ... bei welchem Anbieter?

 

Vor einigen Tagen bin ich zufälligerweise über einen Bericht von einer begnadeten Näh-Freundin gestolpert (den Bericht von Nadine findet Ihr HIER). Sie hatte ein Fotobuch von Saal Digital getestet. Da klingelte was bei mir... Diesen Anbieter hatten Katrin und Sandra während des Foto-Workshops beim Lillestoff-Festival ebenfalls positiv erwähnt. Also habe ich mich bei Saal Digital beworben, um ein Fotobuch zu testen. Die Zusage kam kurz nach meiner Anfrage. Und dann ging es Schlag auf Schlag: ich habe ALLE Fotos vom 4. bis 7. Geburtstag der Räubertochter sondiert und bearbeitet und dann die Software von Saal Digital runtergeladen. 


In Ermangelung eines vernünftig installierten Fotobearbeitungsprogramms arbeite ich mit PicMonkey. Ich bin sehr zufrieden damit, auch wenn die Darstellung am Bildschirm von einem Printmedium dank diverser Faktoren ja immer etwas abweichen kann.

Doch nun zu den harten Fakten: um die Software von Saal Digital zu installieren, musste ich meine Virensoftware deaktivieren. Es haben insgesamt 274 Bilder in das Fotobuch geschafft, verteilt auf 66 Seiten. Für diese und das Cover habe ich die "glänzende" Version gewählt. Für dieses Projekt standen am Ende 60,95 € (plus 3,95 € Versandkosten MINUS ein 40 € Gutschein-Code*) auf der Rechnung.

Die SaalDesignSoftware ist meiner Meinung nach recht intuitiv zu bedienen. Ich habe mich zügig in die verschiedenen Funktionen eingearbeitet. Man kann sich nach Herzenslust austoben: Bildanordnung, Hintergründe (Farben bzw. Farbverläufe, Muster und eigene Fotos sind kein Problem) und Schriftarten bieten ein kreatives Spektrum, um seine Fotos individuell in Szene zu setzen. Von puristisch-klassisch bis hin zu kindlich-poppig wird alles abgedeckt. Vorsicht: hier kann man schnell viel Zeit in Spielereien investieren! ;-) Auch die Möglichkeit, immer jeweils "nur" zwei Seiten einzufügen, kommt der individuellen Gestaltung sehr entgegen. Nachjustieren dürfte Saal Digital meiner Meinung nach bei der Möglichkeit, Fotos von den vorgefertigten Bildrahmen hin- und herzuschieben. Denn hierfür muss man ein Bild erst löschen und dann an neuer Stelle einfügen.

Ich war sehr gespannt, als ich am letzten Sonntag das Fotobuch für "fertig" befunden hatte. Wie das Buch wohl aussehen würde, wenn ich es endlich in den Händen halten würde... Am Folgetag bekam ich bereits die Versandbestätigung. Die Post überreichte mir das Paket von Saal Digital dann am Mittwoch.


Ich bin positiv überrascht von der Qualität des Fotobuches: die Seiten sind aus Crystal Archive Album Papier von Fujicolor. Jede Innenseite besteht laut Saal Digital aus zwei miteinander verklebten Seiten, die dadurch besonders stabil sind. Zudem gibt Saal Digital 75 Jahre Farbechtheitsgarantie ("Je nach Lagerung kann durch den natürlichen UV-Schutz eine Lebensdauer von bis zu 200 Jahren erreicht werden."). Und ich sage Euch: die Farbbrillanz besticht durch eine unglaublich gute Qualität! Die Seiten bringen eine wundervolle Haptik mit - dieses Fotobuch verdient eher die Bezeichnung "Bildband". Denn die Seiten fühlen sich tatsächlich nicht wie überall käufliches, schnödes Fotopapier an, sondern machen einen extrem hochwertigen Eindruck. Knicke und Fingerabdrücke können hier trotz der Glanzversion nur schwer hinterlassen werden. 
Was mich letztendlich wirklich umgehauen hat, ist die "Layflat-Bindung". Da das Buch beim Aufschlagen vollkommen flach liegt, gibt es in der Mitte keinen störenden Falz, so dass man ein komplettes Bild im Panorama-Format genießen kann.



Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis von Saal Digital ist unschlagbar! Die Qualität der Seiten, die Farbintensität bei der glänzenden Version und die Layflat Bindung machen aus jedem Fotobuch eine einzigartige, bleibende Erinnerung, die man jederzeit in die Hand nehmen kann. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Saal Digital, dass ich das Fotobuch testen durfte - es hat mich auf ganzer Länge überzeugt. 


Und wenn Ihr Eure digitalisierten Erinnerungen auch in die Hand nehmen wollt, schaut Euch gerne auf der Seite von Saal Digital um. 

Habt noch einen schönen Abend!

Eure Sabrina

*Für den Test des Fotobuches habe ich eine Vergünstigung in Höhe von 40 € von Saal Digital erhalten. Diese hat jedoch keinen Einfluss auf meine Meinung ausgeübt.

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#saaldigital  

Dienstag, 18. April 2017

Das zickenfreie, passform-perfekte Probenähen

Eigentlich wollte ich meine Probenäh-Aktivitäten ja runterschrauben. Eigentlich. Daher bin ich vor längerer Zeit aus einigen Stamm-Teams ausgestiegen. Es hat einfach keinen Spaß mehr gemacht. Schnitte testen, auf die man keine Lust hat. Stoffe besorgen, weil man nie den passenden im Schrank hat. Abgabetermine für ansprechende Designbeispiel-Fotos einhalten, die Deadline immer im Hinterkopf... 


Neee. Ich hatte die Nase voll von dem Gezicke hinter den Kulissen. Von den Cliquen, die sich bildeten und gegen andere stänkerten. Und vor allem hatte ich keine Lust mehr auf Reichweiten-Wettbewerbe und das Gemaule wegen unzureichender virtueller Likes. Darum: der Cut.


Doch manchmal... manchmal... blitzt ein Aufruf zu einem Probenähen auf, der mich packt. So wie vor einiger Zeit, als Natascha von Himmelblau. eine Erweiterung zu ihrem Shirt "Große Anna" plante. Bubikragen, Kapuze, normale Ärmel... Ich sah mir vorab viele Designbeispiele an und bewarb mich (ohne große Erwartung, aus dem Pool der etwa 300 Bewerbungen herauszustechen). Doch dann kam eine PN - ich war dabei und es ging sofort los.


Ich war mehr als angenehm überrascht, dass es keinerlei Gezicke in der Gruppe gab. Alle waren total entspannt, es wurden gemeinsam Stoffkombis ausgetüftelt und ehrliche Meinungen ausgetauscht. 

Was aber noch wichtiger war: die Große Anna hatte genau MEINE Passform! So etwas habe ich selten erlebt, dass ein Schnitt sofort ohne große Änderungen passt. Darum habe ich auch insgesamt 4 Große Annas während der Probenäh-Zeit genäht. Eine echte Seltenheit! Und so darf ich heute auch EHRLICH schwärmen - und nicht nur, weil ich dazu genötigt bin, weil ich das ebook als Probenäherin mit pushen muss. ;-) Ausnahmslos jedes einzelne der Probenäh-Mädels sah umwerfend in ihrer Großen Anna aus - ob in Größe 30 oder 50. 


Dies ist meine 1. Große Anna aus Probestoff. In dieser Version habe ich die normalen, kurzen Ärmel und den Bubikragen getestet - er wird ganz professionell mit einem Beleg genäht und saß nach einer kleinen Änderung von Natascha dann auch optimal (da habe ich schon andere Bubikragen gesehen...). Der Kenny-Interlock von Swafing ist etwas steifer und fällt nicht ganz so schön wie die anderen Großen Annas aus Baumwolljersey. Trotzdem mag ich sie wegen der Farbe total gerne.


Ich habe dann noch zwei weitere Annas im petto - und ich hoffe, ich kann auch bald noch das Anna-Kleid aus Modal shooten (das liebe ich ganz besonders)!

Habt eine schöne Woche!

Sabrina


Schnitt
Große Anna von Himmelblau
Grundschnitt via Makerist oder Dawanda
Erweiterung "Großen Anna goes Summer" via Makerist oder Dawanda
Erweiterung mit Bubikragen, Kapuze und normalen Ärmeln via Makerist ODER Dawanda

Stoffe

Donnerstag, 23. März 2017

Not your f*** darling

Darling. Schatz. Schätzchen. Manch einer mag das. Ich persönlich bin nicht der "Heile-Ikea-Welt-Vorgaukler". "Schaaaaatz, bringst Du mir mal meine Pantoffeln?" Für mich ein absolutes No Go. Ebenso alle Wangenkneifer, Po-Anfasser und verniedlichende Nicht-Ernst-Nehmer dieser Welt. 


Manchmal muss es schnell gehen. Da hat man ungefähr 3294 Sachen auf seiner To-Sew-Liste und dann ... BÄM ... kommt jemand mit einer genialen Idee um die Ecke und haut die ganzen Pläne durcheinander... So geschehen vor ein paar Tagen, als Ilka (erbsünde) in die Runde fragte, ob jemand kurzfristig Zeit und Lust hätte, einen Plott zu testen. Für die Liebe auf den ersten Blick schmeißt man gerne mal alle seine Pläne um.


Also habe ich fix eine Enya von Moira Lita genäht (gab es vor kurzem for free bei Makerist und wollte ich ohnehin ausprobieren). Von meinem neuen Lieblingsstoff war glücklicherweise noch ausreichend über. Plott drauf - fertig. 


Oh halt! Und dann noch mit Snap Pap und Motivstanzern rumprobiert. Perfekt!


Nun... nicht ganz. Es gab ein letztes Problem: Dauerregen. Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht so der Indoor-Shooting-Fan bin. Egal - alles über den Haufen geworfen und ab vor die Tapete! Dabei fiel mir auch wieder ein, was ich bei Katrin und Sandra beim Foto-Workshop gelernt habe: öfter mal die Perspektive wechseln!


Also habe ich mein Stativ auf meinen Sofatisch gestellt. Und meinen Funkauslöser heiß laufen lassen (ja, ich habe KEINEN Fotografen und mache alle Fotos selbst. Da ist es etwas schwierig mit dem Perspektivwechsel - gerade im manuellen Modus).


Ich finde, es ist schon was Ordentliches dabei rausgekommen. Was meint Ihr? 


Demnächst gibt es keine zeitlichen Foto-Aufschübe mehr wegen des Wetters. Vielleicht sollte ich öfter mal drinnen shooten...


Habt eine schöne Woche!

Nochmal für alle:

Schnitt

Stoff
Slub Jersey von Anjas Stofflädchen

Plottdatei
Not your fucking darling von Erbsünde (derzeit noch zum Einführungspreis)

Verlinkt bei RUMS

Donnerstag, 16. März 2017

Schillernd graue Libellen

 Tausend Libellen umgaukeln den Menschen und schillern und locken, aber die schönste ist grau, wenn er sie endlich erhascht.
- Christian Friedrich Hebbel -

Vor kurzem gab es einen Aufruf von Jasmin von Stoff Loft - sie suchte Designnäher, um einige ihrer Stoffe in Szene setzen zu lassen. Auch ich hinterließ einen Kommentar und ein Bild. Ziemlich weit unten unter all die wunderschönen Bilder und kreativen Bewerbungen der Frauen, die auch Lust hatten. Ich hatte den Aufruf schon vergessen, als es plötzlich hieß: Du bist dabei!

Ich war total gespannt, welchen Stoff Jasmin für mich ausgesucht hatte. Und sie muss meine Bilder eingehend studiert haben, denn mit den Glitzerlibellen hat sie ins Schwarze getroffen! Der Grund dieses Jerseys ist ein schönes Grau. Die meisten Libellen sind schwarz, doch einige glitzern silber (und das genau im richtigen Verhältnis - nicht zu viel und nicht zu wenig). Der Kombijersey in schwarz, der dem Paket beilag, passte perfekt in das Bild, das ich zu den Libellen im Kopf hatte...

Daher zeige ich Euch heute mein Designbeispiel für Stoff Loft: eine Lupita mit Ärmeln von Milchmonster.







Ja - es war an dem Tag sehr windig. Aber ich habe keine Locke gescheut, um dieses Projekt gut in Szene zu setzen. ;-)

Den Libellen-Jersey mit Glitzer bekommt Ihr HIER.
Die Lupita gibt es HIER.

Vielen lieben Dank für Dein Vertrauen, Jasmin!

Machts Euch hübsch!


... und ab damit zu RUMS.